Historie

In den Jahren 1902 - 1903 beauftragten Adeline von Boch, geb. Baronin von Liebieg aus Böhmen (1880 - 1932) und Luitwin von Boch (1877 - 1932) den Kölner Architekten Ludwig Arntz, der gleichzeitig Dombaumeister und Denkmalpfleger war, mit den Planungen für Schloss Saareck.  Am 5. Juli 1902 wurde der Grundstein gelegt und bereits 1903 konnte Schloss Saareck bezogen werden. Im Jahr 1911 und 1912 wurde Saareck durch einen Anbau vergrößert, den der Architekt Eugen Schmohl plante.

Während des Krieges, im Jahr 1942, ließ Luitwin von Boch Schloss Saareck zu einem Lazarett mit großem roten Kreuz auf dem Dach umfunktionieren und bewahrte es somit vor der Zerstörung.

Unmittelbar nach dem Krieg wurde das Schloss von den Besatzungstruppen als Verwaltungsgebäude benutzt. Ab 1946 fanden zahlreiche Mitarbeiter von Villeroy & Boch, sowie Flüchtlings-Verwandte der Familie von Boch im Schloss Saareck Unterkunft.

Seit 1954 ist Schloss Saareck das Gästehaus der Villeroy & Boch AG.